Domiplan-Seifenblasen

Mein Meyer-Görlitz Domiplan mit M42-auf-Nikon-F-Bayonett-Adapter.
Mein Meyer-Görlitz Domiplan mit M42-auf-Nikon-F-Bayonett-Adapter.

Inzwischen ist nun auch der 9,79-EUR-Adapter für mein 19-EUR-Objektiv angekommen, sodass ich das Domiplan von Meyer-Görlitz nun auch mit meiner Nikon D5200 verwenden kann. Mein Adapter hat ein Glas drin, mit dem man auch auf unendlich scharfstellen kann. Deswegen war er auch so teuer. (Es gibt auch Adapter ohne Glas.)

Leider bin ich doch nicht dazugekommen, mir heute “in freier Wildbahn” ein paar Motive zu suchen, deswegen habe ich daheim ein paar Tests gemacht.

Das Domiplan ist vor allem dafür bekannt, dass es ein Bokeh hat, das wie Seifenblasen aussieht. Deswegen bin ich zumindest darauf aufmerksam geworden. Um dies zu testen, brauchte ich also ein paar hübsche Lichter im Hintergrund und irgendetwas im Vordergrund, auf das ich scharfstellen konnte. Ich hab also meinen Wilson auf einen Karton vor ein Fenster gestellt, damit man im Hintergrund die Lichter der Stadt sieht. Außerdem habe ich Stativ und Fernauslöser verwendet.

Too dark, but nice circles. (1/2.5s)
Seifenblasen! Man entschuldige die Unterbelichtung. (1/2.5s)
BokehDomiplan02
(6s) Mit angestrahltem Wilson. Etwas unscharf und das Fenster ist dreckig…

Anschließend hab ich das Ganze auch noch mit meinem Objektiv der Nikon Serie E versucht.

Mit der Nikon Serie E.
Mit der Nikon Serie E.
Mit der Nikon Serie E und schlecht angestrahltem Wilson.
Mit der Nikon Serie E und schlecht angestrahltem Wilson.

Und auch das Nikkor 18mm-55mm, das mit meiner Kamera kam, durfte sich beweisen.

Mit dem Nikkor 18-55mm f/3.5-5.6G II.
Mit dem Nikkor 18-55mm f/3.5-5.6G II.

Zum Abschluss noch ein Vergleich mit meinem Soligor AF 70-210mm 1:4.5-5.6, das ich mir 2015 bei eBay gekauft habe.

Soligor AF 70-210mm 1 : 4.5 - 5.6
Soligor AF 70-210mm 1 : 4.5 – 5.6

Ich weiß zwar nicht, ob man daraus nun irgendwelche Schlüsse ziehen kann, außer dass ich mal wieder die Fenster putzen müsste, aber das Domiplan-Bokeh ist durchaus ziemlich seifenblasig. Das der Nikon Serie E aber irgendwie auch. Ich denke, ich werde hier noch ein paar Vergleiche anstellen müssen!

 

 

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