2018 KW 49 – Klempner, Kater und kein Hautkrebs

Hallo liebe Wochenendgenießer! Es ist mal wieder so weit, die Arbeitswoche hat aufgehört und Entspannung ist angesagt.

Neuer Wasserhahn in der Küche

Diese Woche war der Klempner bei uns. Der Vorbesitzer unserer Wohnung hat diese offenbar alleine ordentlich renoviert, meiner Meinung nach auch sehr geschmackvoll. Jetzt wohnen wir aber schon fast fünf Jahre hier, und so tropfte also der Wasserhahn in der Küche jeden Tag ein wenig mehr und die Duscharmatur hat auch getropft. Wir haben natürlich versucht, den Wasserhahn selbst zu enttropfen, denn das Internet erklärt einem ja, wie man es macht, aber man hätte dafür den Griff abschrauben und dann das Ventil aufschrauben müssen, und das Ventil war absolut unlöslich. Der Klempner meinte jedenfalls, man müsse das eh alles erneuern, weil das Eingebaute keine Markensachen sind, für die man Ersatzteile bekäme. Ich glaube denen das jetzt mal – einen Zweitklempner konnte ich dazu nicht befragen, denn der meinte am Telefon, er käme nicht zu unserem Haus, weil er nicht mehr für Gebäude mit mehr als drei Stockwerken versichert ist.

Neue Duscharmatur im Bad

Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Der Klempner kam und hat die neuen Sachen eingebaut und jetzt haben wir einen neuen Wasserhahn und eine neue Armatur in der Dusche. Bisher konnte kein Tropfen mehr festgestellt werden. Der neue Wasserhahn hat auch keine zwei Griffe mehr sondern nur einen, das ist eh besser – zumal beim alten Wasserhahn einer der Griffe irgendwie falsch herum eingebaut war, so dass das Wasser nicht nach rechts anging sondern nach links. Das war zwar auch nicht dramatisch – man gewöhnt sich ja an alles – aber jetzt hat man das Problem nicht mehr.

Wrex liest mit

Damit ich dem Klempner die Tür aufmachen konnte, habe ich im Homeoffice (so die offizielle Duden-Schreibung) gearbeitet, was mir immer eine Freude ist, weil ich mich dann zum Arbeiten in eine Decke gewickelt aufs Sofa setzen kann, und das ist äußerst bequem und schön warm. Im Büro ist es zu jeder Jahreszeit kalt, weil die Klimaanlage auf “Gefriertrocknen” eingestellt ist. Außerdem kommt dann mein flauschiger Wrex und wärmt mich noch mal extra und passt auf, dass ich auch keine Fehler mache.

Diese Woche war ich auch beim Hautkrebsscreening, das man ja alle zwei Jahre machen soll. Ich bin etwas hypochondrisch, wenn es um Hautkrebs geht, und stelle mir bei jedem Muttermal vor, dass es bestimmt ein malignes Melanom ist. Deswegen war ich natürlich sehr erleichtert, dass bei mir derzeit kein Verdacht auf Hautkrebs besteht. Aber ich ärgere mich natürlich über die Ärzte, die als Kassenleistung mit dem bloßen Auge schauen, ob irgendwas verdächtig aussieht, und um mit ihrer Lupe zu schauen, die auf ihrem Schreibtisch schon bereit liegt, wollen sie 20,- EUR extra. Aber gut, man muss sich ja nach irgendetwas richten, also richte ich mich nach dem, was die Kasse zahlt. Und nebenbei meinte die Ärztin noch, “Hautkrebs kann in drei Wochen entstehen!” Zum Glück gehe ich nur sehr selten in die Sonne und bade mich sonst nur im Licht meines LED-Monitors.

“Zum Teilen” steht drauf. Pah!

Ansonsten war am Donnerstag ja auch der Nikolaustag, an dem meine Firma keine Kosten und Mühen gescheut hat, und mir eine Packung Haribo geschenkt hat. In meiner alten Firma hätte es eine Blechdose mit Lebkuchen und Ausstechformen gegeben. Beim Hautarzt stand ein Schokoladennikolaus auf dem Tisch. Eigentlich weiß ich nicht, wann der Nikolaustag so wichtig geworden ist. Vielleicht nutzen es die Firmen, um ihren Angestellten eine Freude zu machen, wenn sie noch im Büro sind, weil an Weihnachten ist ja keiner da. Wer weiß!

So, das war’s auch schon wieder. Ich muss heute noch für ein Auberginen-Vindaloo einkaufen und das alte Griechenland wartet auch wieder auf mich (wobei im 4players.de-Test von Assassins Creed Odyssey als Kontrapunkt allen Ernstes steht: “übertriebene Fauna auf hoher See“. Also DAS nenne ich mal Nörgeln auf hohem Niveau!). Schönes Wochenende und bis zum Music Monday dann!

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