Music Monday #75: Sarah McLachlan

Hallo, liebe Musikfreunde. Am heutigen Music Monday tue ich so, als hätte es die Grammys nicht gegeben. Das ist einfach besser so. Genauso werd ich es auch mit den Oscars machen, weil, wie die Hessen sagen: “Bevor isch misch uffreesch isses mir lieber egal!”

Heute gibt’s was Kanadisches, denn die Kanadier haben viele toller Musiker hervorgebracht. Man denke nur an Tegan & Sara, Joni Michell, Alanis Morissette, Diana Krall und Feist. Aber heute gibt es Sarah McLachlan, die am 28. Januar 51 Jahre alt geworden ist und die nicht nur schöne Musik gemacht hat, sondern auch das “Lilith Fair”-Musikfest erfunden hat. Damals war es nämlich so, dass die Leute keine zwei Frauen für ein Musikfest anheuern wollten. “Oh, wir haben schon eine Band mit einer Frau, mehr buchen wir nicht, weil das will ja keiner sehen.” So sind die Leute. Sie hat sich jedenfalls gedacht, “Was soll das denn? Ich kenne eine deutsche Bloggerin, die hört FAST NUR Muisk von Frauen!” und hat kurzerhand ihr eigenes Musikfest ins Leben gerufen: Lilith Fair. Und das war äußerst erfolgreich und lauter tolle Bands haben da gespielt. Damals, in den 90ern.

Sarah McLachlan hat viele tolle Alben gemacht, wobei ich zugeben muss, dass das letzte Album, das ich kenne, von 2010 ist. Besonders gut sind jedenfalls Fumbling Towards Ecstasy von 1993 und Surfacing von 1997. Die sind beide fantastisch. Da hat sie sogar etliche Grammys dafür bekommen – anders als, sagen wir, Janelle Monáe 2019. Aber ich wollte mich ja nicht aufregen.

Hier ist “Adia” von Surfacing, das sich auch wunderbar auf der Gitarre spielen lässt.

(Alternativer Link)

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