2026 KW 1 & 2– Umzug, Weihnachten, Briefkastenalarm

Hallo, liebe Freunde des gelegentlichen Wochenrückblicks! Ich hoffe, es geht euch gut und ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht. Bei uns war einiges los, aber eigentlich ist mit zwei kleinen Mitbewohnern immer viel los und man kommt zu nichts. Deswegen werde ich das Ende des letzten Jahres kurz zusammenfassen, bevor ich mich auf den Rückblick dieses Jahres konzentriere.

Schnee
Schnee im eigenen Garten

Also, 2025 ist noch damit rumgegangen, dass wir in unser neues Häuschen eingezogen sind. Wir haben dafür ein Unternehmen beauftragt, das auch unsere Kartons eingepackt hat, was ich jederzeit wieder tun würde. Sie kamen eines Morgens und haben um 7 Uhr angefangen, kurz nach 9 Uhr war ich noch mal da, da hatten sie schon eine Million Kartons gepackt und auch meine Handtasche in einem verstaut. Einen Tag später haben Sie dann mehrere Stunden lang alles in zwei Lastwagen eingeladen, und dann innerhalb von so 2,5h alles im Haus ausgeladen, alle Möbel aufgebaut, Fernsehr an die Wand geschraubt, und die Kartons und Möbel ins entsprechende Zimmer getragen, fleißig immer die Treppe hoch und runter, hoch und runter. Als sie weg waren, habe ich ab und an einen Karton gefunden, der im falschen Zimmer war, den habe ich dann selbst z. B. vom Keller in den Dachboden gebracht, und dann war ich ganz K.O. Ich wäre also nicht gut als Umzugsunternehmer. Oder nach ein paar Monaten unglaublich fit!

Nach dem Umzug mussten wir dann noch einige Sachen anschaffen, und weil ich ja Amazon nicht immer unterstützen will, habe ich ein paar Sachen bei Otto bestellt. Erst haben sie eine Tiefkühltruhe geliefert, die eine Delle hatte. Dafür haben sie mir einen eher dürftigen Nachlass von 35.- EUR versprochen und mir dann 30.- EUR gezahlt, bis ich noch mal nachgebohrt habe.

Dann habe ich ein Duschregal zum Kleben bestellt, das hat auch mehrere Wochen überdauert, bis es dann auf einmal schief hing und beim etwas Dagegendrücken ist dann vorne eine Leiste abgebrochen. Das habe ich reklamiert, indem ich ein Formular ausgefüllt habe, wo ich das Problem genau geschildert habe und ein Foto hochgeladen habe. Dann gestaltete es sich wie folgt:

  • Mail vom Support, wo denn das Problem ist.
  • Ich schildere das Problem.
  • Mail vom Support, ob sie ein Bild haben können.
  • Ich sende das Foto eben noch mal.
  • Mail vom Support, ich soll es zurückschicken.
  • Ich sage, ich schicke es schon, wenn ich soll, aber es ist kaputt, ich könnte es auch recyclen.
  • Mail vom Support, sie wollen es trotzdem geschickt haben und ich kriege in 1-2 Tagen ein Rücksendeetikett.
  • Nachfrage, wieso ich immer noch kein Rücksendeetikett habe.
  • Mail vom Support, ich soll noch warten, das kommt schon.

Ich habe immer noch kein Rücksendeetikett. Aber den Vogel abgeschossen haben sie mit der folgenden Aktion, als ich in meiner Küche stand und auf einmal das Telefon klingelte. “Hallo, hier ist die Firma Otto. Du hattest ja ein Duschregal reklamiert, ich muss dich dazu zur Fachabteilung verbinden.” Ich so: “Äh OK?” Bei Otto wird man ständig geduzt, das ist etwas komisch – das darf sonst ja eigentlich nur Ikea. Also dudelt es mir 5 Minuten Musik ins Ohr, dann nimmt eine Dame ab: “Otto Fachabteilung. Was kann ich für Sie tun?”
Ich: “Äh, keine Ahnung, Sie haben mich doch angerufen. Was kann ich denn für Sie tun?”
Otto: “(leicht genervt) Ja, um was geht es denn? Sie sind doch verbunden worden?”
Ich: “(ebenfalls genervt) Ja, ich wurde angerufen, dass ich verbunden werde wegen eines Duschregals, das ich bereits reklamiert habe.”
Otto: “Um welchen Artikel geht es denn?”
Ich: “(sehr genervt) Also dann warten Sie, dann suche ich das in meinen Mails. … Ich hätte hier die Ticketnummer, wollen Sie die?”
Otto: “(genervt) Nein, die nützt mir gar nichts, ich brauche eine Artikelnummer.”
Ich: “… Hmm…”
Otto: “Ach so, geht es um das Dushregal in metallisch schwarz?”
Ich: “Ja genau.”
Otto: “Ja was wollen Sie denn dann, da wurde doch schon ein Rücksendeetikett in Autrag gegeben.”
Ich: “Ja eben! Deswegen weiß ich auch nicht, warum Sie mich angerufen haben!”

Also, unendlich viel Spaß mit Otto. Ich denke, da kann ich langsam doch nicht mehr bestellen.

Weihnachtsbaum

Wie dem auch sei, Weihnachten war sehr schön mit der Familie, auch wenn einige von uns pünktlich zum Fest krank geworden sind. Immerhin kein Brechdurchfall, da muss man ja sehr dankbar sein. Zu Silvester hatten wir auch Besuch, da wurde viel geknallt. Und dann waren wir noch in ein paar Möbelgeschäften, um ein schönes Sideboard zu suchen. Die Leute sagen immer, “Wieso gehst du zu Ikea oder XXX Lutz statt dir was Richtiges zu holen?”, aber es ist gar nicht einfach, andere Geschäfte zu finden, die Sideboards haben. Noch haben wir kein Sideboard gekauft, aber das steht demnächst auf dem Programm.

Ansonsten habe ich meine geringe Freizeit damit verbracht, zu überlegen, wie man informiert werden könnte, wenn Post im Briefkasten ist. Natürlich ist das etwas unsinnig, weil der Briefkasten direkt am Haus ist und man auch einfach nachschauen könnte, aber es würde mir natürlich schon gefallen, wenn stattdessen irgendwo ein rotes Licht angeht, sobald Post kommt.
Ich habe mich also schlau gemacht, und es ist offenbar so, dass es Sensoren mit WLAN gibt, die viel Strom verbrauchen, weil WLAN viel Strom erfordert, sodass man die Batterie einmal im Monat wechslen muss. Und dann gibt es Sensoren, die anders funktionieren mit niederfrequenten (?) Kommunikationsprotokollen oder so, und da hält die Batterie 1-2 Jahre, aber man braucht dann einen Smart Hub dafür, dass der mit dem Sensor spricht und dafür spricht der Hub dann z.B. mit der Alexa. Man könnte es also so machen:

  • TP Link Tapo H100 Smart Hub (20 EUR)
  • TP-Link Tapo T100 Bewegungssensor (15 EUR)
  • Tapo LED-Strip (26 EUR)

Der Sensor kommt in den Briefkasten und sagt dem Hub, dass er Bewegung bemerkt hat (Post ist da!). Der Hub sagt Alexa, dass sich was bewegt hat. Alexa sagt dann dem LED-Strip, dass er angehen soll, am besten in rot, und wenn man seine Post geholt hat, sagt man, “Alexa, meine Post ist da!” und das Licht geht wieder aus. Unnötig, aber bestimmt unterhaltsam. :)

Im Urlaub gab es mal nach langer Zeit wieder einen Besuch bei Starbucks und dann ein Bento von Iimori an der Konstablerwache. Und dann war der auch schon sehr schnell vorbei.

Lachsbento
Einmal gab es auch ein Bento.

So, ansonsten war ich heute noch im Schlafanzug, als es bei uns klingelt und ein kleiner Bub sagt, er sei von der Feuerwehr und wolle meinen Weihnachtsbaum abholen. Sehr praktisch. Ob sie ihn anzünden wollen?

Und nun wünsche ich euch ein schönes Restwochenende, zieht euch warm an und bis zum nächsten Rückblick wieder!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *