Paypal und Phishing

Gestern bekam ich eine E-Mail von PayPal, ich hätte 458,- EUR an die Genossenschaftskellerei Rosswag-Mühlhausen gezahlt. Als Lieferadresse war eine Adresse in 71296 Heimsheim angegeben. Die Mail sah wirklich täuschend echt aus – die kannten meinen Namen und der vermeintliche Sender war service@paypal.de, von wo auch die echten PayPal E-Mails herkommen. Das Design stimmt relativ genau mit dem der echten Mails überein. Nur einen Stornierungsknopf hab ich noch nie in einer PayPal-Mail gesehen.

Natürlich bin ich nicht von gestern, also hab ich mich gleich bei PayPal eingeloggt, wo diese Transaktion natürlich nicht aufgetaucht ist. Kurz gegoogelt, schon kam ich auf eine Webseite, die das ganze ebenfalls als Phishingversuch enttarnte. Die Leute der besagten Kellerei Lembergerland bitten zudem darum, dass man die entsprechende Mail an sie weiterleitet und dann löscht. Ich wollte das Pflichtbewusst machen, aber meine E-Mail konnte dann wegen Spamverdacht nicht zugestellt werden…

Nun ja. Beunruhigend ist es schon, dass die Phishing-E-Mails nun sogar in gutem Deutsch und täuschend echt daherkommen. Aber als Übersetzer freue ich mich natürlich auch bei meinen Phishing-Mails über gutes und richtiges Deutsch!

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