2020 KW 08 – Fliegen, nicht fliegen und Schlutzkrapfen

Hallo, liebe Wochenendfreunde! Das Wochenende ist fast vorbei und heute kommt der Rückblick etwas spät, aber ihr habt ja sicher auch andere Sachen, die euch am Wochenende beschäftigen. Schauen wir uns mal an, was diese Woche so passiert ist!

In dieser Woche haben wir unsere Kater in der Obhut der Nachbarin gelassen und sind nach Tirol gefahren, damit ich auch endlich fliegen kann wie ein Vogel. Höhenflugkurs nennt sich das und ist das, was nach einem Grundkurs im Gleitschirmfliegen kommt. Leider war es so, wie es oft ist, und das Wetter mochte nicht recht. Der Herr von unserer Pension meinte zwar immer, “Heute hatten Sie ja wunderbares Wetter!”, aber nur weil es schön ist und die Sonne scheint, heißt das leider nicht, dass man fliegen kann.

Aufziehübungen

Hier sieht man einen verschneiten Tag, an dem wir sogenannte Aufziehübungen gemacht haben. Man legt den Gleitschirm aus und dann rennt man los und versucht, ihn über einem zu halten. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Irgendwann haben wir das dann abgebrochen und die Gleitschirme zum Trocknen aufgehängt und dann gab es Theorie.

Einen tollen Tag am Übungshang hatten wir, da sind wir recht oft hochgelaufen und wieder runtergesegelt. Hoch ist das nicht, aber macht trotzdem Spaß, aber nachdem ich den Hang ungefähr zum 6. Mal mit dem Schirm wieder hochgelaufen bin, haben meine Beine langsam nicht mehr gewollt.

ÜbungshangHier sieht man den Übungshang, er ging links aber noch höher. Ich war danach komplett kaputt, hatte auch ein paar Mal eine neue Technik eingesetzt, die ich “Ganzkörperbremsen” nenne. Eigentlich kann man beim Landen einfach ein paar Schritte gehen und dann warten, dass hinter einem der Schirm heruntergeht. Aber ich habe eine Technik entwickelt, bei der man einen Schritt geht und dann mit dem ganzen Körper flach auf den Boden fällt wie ein Sack Kartoffeln. Funktioniert wunderbar!

Aber gut, am nächsten Tag hatte ich übel Muskelkater und blaue Flecken an den Armen auch, und da war es ganz gut, dass das Wetter nicht so toll war und es noch mal Theorie gab. Letztendlich sah das Wetter nur noch am Samstag einigermaßen erträglich aus, da sind wir dann auf die Jöchelspitze gefahren, mit dem neuen Lift, der 16,50 EUR pro Fahrt kostet. Oben haben wir dann heruntergeschaut und ich habe mich langsam mit der Idee angefreundet, dass ich eventuell tatsächlich hinunterfliegen würde. Die Aussicht da ist super und man sieht sogar die Flugschule. Leider kam der Wind dann von hinten und machte keine Anstalten, sich zu legen. So haben sie es nach 2 Stunden abgeblasen, als keine Besserung eingetreten war, und wir sind wieder heruntergefahren. Schade!

Jöchelspitze

Wir haben dann noch einen Spaziergang gemacht und das schöne Wetter genutzt, aber etwas enttäuschend war das schon. Aber so ist es beim Fliegen, das Wetter spielt halt bei weitem nicht immer mit.

TirolAber gut, man kann’s da schon auch so aushalten.

Ich habe die lokale Küche ausprobiert und sogenannte Schlutzkrapfen gegessen.

SchlutzkrapfenDas ist nicht das, was ich mir unter einem Krapfen vorstellen würde, aber gut, war trotzdem lecker. Außerdem habe ich Kaiserschmarren gegessen, das gibt es dort auch überall, und der war auch gut.

KaiserschmarrenDazu muss ich jetzt aber sagen, dass der Duden Kaiserschmarren wie folgt definiert:

mit Zucker bestreute, mit zwei Gabeln in kleine Stücke gerissene Eierkuchen [mit Rosinen]

Man muss sich echt wundern, wer da die Wörter definiert bei denen. Als ob es kein Kaiserschmarren wäre, wenn er mit zwei Löffeln in Stücke gerissen wird!

Nun ja, so war’s. Heute war kein Flugwetter, da sind wir gleich früh wieder zu unseren Katern losgefahren, denen wir dann erstmal 2h hinterhergeputzt haben, bevor wir uns erschöpft aufs Sofa gepflanzt haben. Aber sie sind glaube ich schon froh, dass wir wieder da sind.

Garrus

Und damit ist wieder eine Woche vorüber. Ich hoffe, es war auch für euch eine gute. Genießt die nächste, und bis zum Music Monday dann!

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