2020 KW 50 – Webseiten-Geschwafel, Laptopstand und Katzenbild

Hallo, liebe Freunde des Wochenendes, das leider schon fast wieder vorbei ist. Wie geht’s euch?

Mir geht es gut, außer dass schon wieder eine Woche vorbeigeplätschert ist, die nie wieder zurückkommt. Und ich weiß nicht mal genau, was ich die ganze Zeit so gemacht habe!

Einerseits habe ich natürlich an meiner Musikinstrumente-Seite gearbeitet. Sie ist mir, wie könnte es anders sein, eine große Freude. Da kommt der Traffic hauptsächlich aus den USA und es ist auch etwas mehr als bei den Katzen, und da schreibe ich Artikel um und bastle Links und Werbung ein und gestern habe ich sogar einen neuen Artikel geschrieben und jetzt bin ich gespannt, was passiert.

Ich finde ja, eine Webseite ist ein einigermaßen gutes Anlageobjekt. Wenn ich sage, ich kaufe mir eine Webseite mit einem Faktor von 30, was hoch aber realistisch ist, dann kostet eine Seite, die 100 EUR/Monat verdient mich 3000,- EUR. Wenn also alles wunderbar läuft, verdiene ich jeden Monat 100 EUR damit und wenn ich sie nicht mehr mag, verkaufe ich sie zum selben Preis.

Sagen wir, der Webspace kostet mich 50,- EUR im Jahr (das geht auch billiger) und die Gebühren beim Kauf der Webseite liegen bei 150,- EUR, weil das ganze über einen teuren Treuhanddienst abgewickelt wird. Wenn ich also für 3000 EUR eine Webseite kaufe, sie ein Jahr behalte und für 3000 EUR weiterverkaufe, dann habe ich grob 1000,- EUR damit verdient (1200,- EUR minus 50,- EUR minus 150,- EUR). Wenn ich 3000 EUR auf mein Sparbuch lege, habe ich nach einem Jahr bei 1% Zinsen (so ich mich nicht verrechnet habe) 30 EUR verdient. Selbst bei utopischen 7% Zinsen läge der Sparbuch-Gewinn nur bei 210,- EUR.

Natürlich kann auch einiges passieren, das den Gewinn schmälert: Besucher können wegbleiben oder sich verringern und die Kommissionen der Partnerfirmen (allen voran Amazon) könnten wegfallen. Je nach der Qualität der Seiteninhalte ist der Wegfall der Besucher mehr oder weniger wahrscheinlich. Google bringt ja öfter mal Updates heraus, um zu versuchen, nicht so nützliche Inhalte aus den Suchergebnissen zu entfernen. Ich hatte bisher Glück und keine größeren Traffic-Einbrüche, auch wenn meine Katzenbesucher in den letzten paar Tagen zurückgegangen sind. Wer weiß, woran das liegt. Und dass Amazon seine Kommission ganz einstellt, halte ich auch nicht für komplett realistisch, auch wenn sie zu Beginn der Pandemie in Amerika schon viele Komissionen halbiert haben. Dann müsste man die Webseite jedenfalls entsprechend länger behalten, um den Verlust beim Verkauf auszugleichen. Oder man schreibt neue Artikel – das ist natürlich wieder mit Arbeit verbunden, die hat man beim Sparbuch nicht.

Zusammenfassend ist es also eine gute aber risikobehaftete Geldanlage. Risikoärmer wäre es, wenn man sich selbst die Mühe macht, eine eigene Webseite zu bastlen, aber dann ist es keine Geldanlage mehr sondern Arbeit… Haben wir das also auch geklärt!

Dann hat meine bessere Hälfte jetzt einen Laptop-Stand gekauft, um dem Problem der Katze auf dem Schoß entgegenzuwirken. Wenn man auf dem Sofa sitzend arbeitet, wie ich es gerne mache, dann kommt auf einmal der Kater und will auf den Schoß und man muss den Laptop rechts auf die Sofalehne stellen. Dann arbeitet man mit verdrehtem Oberkörper und das kann ja nicht gesund sein! Das ist nun behoben dank des Laptopstands, auf den ein Laptop passt und unter den eine Katze passt. Problem erkannt, Problem gebannt!

Kazte auf Schoß und Laptop

Ansonsten schauen wir auf Amazon Prime, solange ich noch ein Probeabo habe, The Marvelous Mrs. Maisel, das ist durchaus unterhaltsam. Zum Lesen bin ich in letzter Zeit leider gar nicht gekommen.

Und das war’s auch schon diese Woche. Jetzt kriegt ihr noch ein (zweites) Katzenbild, und dann hört ihr wieder am Music Monday von mir!

Katze an Schublade
Deswegen kleben wir die Schublade jetzt zu.

 

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