2019 KW 08 – Kaputte Autos, Home-Office-Kater, Joggen

Hallo, liebe Wochenendgenießer. Ich sag euch, man hat es nicht leicht. Diese Woche hat mich mein PKW geplagt, indem er mich morgens zur Arbeit gefahren hat – das soll er ja – aber abends nicht mehr heimfahren wollte. Nach fruchtlosen Überbrückungsversuchen musste der Schutzbrief der HUK ran und die haben einen Abschleppwagen geschickt. Der Abschleppwagenfahrer ist mit seinem Booster mit oben aufs Parkdeck zum Auto gelaufen, hat die Batterie kurz geboostet und schon ging es wieder. Er meinte, ich solle am besten gleich in die Werkstatt damit – gehe nicht über “Los” und mache schon gar nicht den Motor aus.

Die Werkstatt fragte dann am nächsten Tag nach, was denn jetzt mit dem Auto wäre, es sei ganz wunderbar angesprungen und alles sähe gut aus. Dann meinte er, es müsse wohl doch die Batterie sein und hat mir für 197,30 EUR eine neue hineingebaut. Das Auto fuhr wieder, zur Arbeit, zurück, dann wurden die Katzen kurz gefüttert, bevor es nach Wiesbaden gehen sollte – und auf einmal sprang es nicht mehr an! Jetzt hab ich also eine neue Batterie für 197,30 EUR und offenbar ging es der alten Batterie noch gut! Das ist so frustrierend, das kann ich eigentlich gar nicht in Worte fassen. Nun hab ich das Gewerch  (wie der Franke sagt) am Montag wieder. Und der Herr von der Werkstatt scheint ja auch nicht zu wissen, was kaputt ist, wenn er auf Gutdünken eine neue Batterie eingebaut hat, weil ihm nichts Besseres eingefallen ist.

Kater unter Laptop
Garrus wollte helfen.

Aber gut, man soll sich nicht aufregen. So konnte ich wenigstens zwei Tage von daheim arbeiten, das ist auch immer sehr schön, denn so kann man in der Mittagspause ein Mittagsschläfchen machen und oft kommt ein Kater zum Knuddeln vorbei. Das hat man in der Arbeit nicht. Außerdem kann man sich eine Wärmflasche unter den Pulli stecken, wenn es einem kalt ist, und es sind keine Leute in der Nähe, die laut telefonieren – höchstens ein Kater, der laut schnurrt. Und der darf das. Das ist nämlich gesund.

Gefrorenes Gras
Beim Joggen

Ansonsten habe ich in letzter Zeit viel an meinem neuen Projekt gearbeitet – ich mache nämlich eine Nischenseite. Da geht es um Kater und sie heißt wohnungskater.de. Bisher hatte ich viel Spaß damit, Artikel dafür zu schreiben, aber es frisst eben auch viel Zeit. Nischenseiten sind ziemlich faszinierend und ich bin nur darauf gestoßen, als ich Suchmaschinenoptimierung für meine Freelancer-Seite recherchiert habe. Da bin ich auf die YouTube-Videos von incomeschool.com gestoßen. Es gibt eine Seite, empireflippers.com, da kann man sich fertige Nischenseiten kaufen. Gerechnet wird meist mit dem Faktor 30: Wenn eine Seite im Monat $100 Gewinn abwirft, kann man sie für $3000 verkaufen. Wenn sie $1000 abwirft, verkauft man Sie für $30.000. Es steht auch immer dabei, wodurch sie sich finanziert, man kann den Traffic einsehen und es steht dabei, wie viele Stunden pro Woche/Monat der Besitzer derzeit für die Seite aufwendet. Wer also eine Seite findet, die $100 Gewinn abwirft und sie für $3000 kauft, muss eigentlich nur 30 Monate warten, dann verdient er jeden Monat $100 (minus Steuern). Das bringt ein Sparbuch sicherlich nicht. Und wenn man die Seite nicht mehr will, verkauft man sie für $3000 weiter. Bei Affiliate-Seiten, die sich durch Partnerlinks hauptsächlich von Amazon finanzieren, hat man natürlich das große Risiko, dass Amazon irgendwas an der Monetarisierung ändert und man auf einmal nichts mehr verdient. Aber auch hier gibt es natürlich neben Amazon auch noch andere Firmen, die Partnerlinks anbieten. Generell scheint mir das aber bei einer Nischenseite die größte Gefahr zu sein. Nun ja, ich bin gespannt, ob meine Wohnungskater-Seite irgendwann Gewinn abwirft, aber wenn nicht freue ich mich zumindest, dass ich durch meine Artikel ein paar Löcher in der Googlesuche stopfen kann. Wie man die Fütterungszeiten seiner Kater umstellt habe ich nämlich damals nirgends gefunden, als das Thema für mich relevant war.

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang und Nebel ist wunderschön.

Letztes Wochenende war ich endlich wieder joggen und das Wetter war traumhaft mit dem Frühnebel und der aufgehenden Sonne, dass ich mich gleich erinnert habe, warum mir das Joggen gefällt. Aber als ich dann nach einem Abstecher in der Bäckerei nach Hause kam, hatte ich an jeder Ferse eine dicke Blase und seitdem liegt das Joggen wieder auf Eis, bis das abgeheilt ist. Sport ist eben doch Mord.

Und das war’s auch schon wieder für heute – schönes Wochenende und bis zum Music Monday dann!

 

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