2020 KW 35 – Thunfischburger, Zombies und Schlagbohrmaschine

Hallo, liebe Freunde des Wochenendes! Auch heute gibt es wieder einen Wochenrückblick; diesmal kann ich zwar nicht mit indischem Essen aufwarten, aber dafür habe ich einen Thunfischburger für euch.

Thunfischburger
Mit Pommes aus Riesenkartoffeln

Diesen habe ich gestern beim Druckwasserwerk in Frankfurt gegessen, aber begeistert war ich davon nicht. Der Thunfisch war innen noch relativ roh. Ich habe mir zwar sagen lassen, dass das normal ist und Thunfisch oft so zubereitet wird, “well done” hätte er mir aber vermutlich besser geschmeckt. Das Brötchen war dafür wunderbar knusprig, aber die Pommes waren dann wiederum gar nicht knusprig. Dafür war die Gesellschaft sehr angenehm, und das ist ja mit das Wichtigste.

Ansonsten habe ich mich am Dienstag mit meiner gesamten Hardware nach über 5 Monaten Homeoffice ins Büro aufgemacht, um sie dort abzugeben und mich von meinen Kollegen dem einzigen Kollegen, der anwesend war, zu verabschieden. Meine Arbeit habe ich nämlich gekündigt und den Rest des Monats habe ich frei, bis der Ernst des Lebens am 1. September in einer anderen Firma wieder beginnt. Da musste ich meine Hände desinfizieren, mich in eine Liste eintragen, den Stift, mit dem ich mich eingetragen habe, gleich zu den “benutzten Stiften” tun, damit auch der wieder desinfiziert werden kann und dann musste ich eine Firmenmaske aufsetzen (statt meiner privaten bequemen eigenen Maske). Mal sehen, was für ein Sicherheitskonzept mich in der neuen Firma erwartet.

Am Mittwoch war ich dann beim Frisör und habe meine Haare ganz kurz schneiden lassen, nachdem ich sie denke ich seit über 2,5 Jahren nicht mehr habe schneiden lassen. Ich wollte sie eigentlich spenden und hatte vorher gefragt, ob sie die auch trocken abschneiden können, aber als ich dann da war hieß es dann, trocken geht doch nicht, sie müssen alle Haare waschen wegen Corona. Die abgeschnittenen Haare habe ich dann zuhause geföhnt und dabei ist alles furchtbar verfilzt und letztendlich war nur mehr die Hälfte oder so zu retten. Also das hatte ich mir auch anders vorgestellt, aber was soll man machen. Laut der Frisörin kann man heutzutage Echthaar- und Kunsthaarperücken sowieso nur noch am Geruch unterscheiden – Kunsthaarperücken riechen angeblich besser. Und sie verfilzen nicht!

Gestern war ich dann abends mit den zukünftigen Kollegen essen, das war sehr nett, und ansonsten vertreibe ich mir die Zeit mit The Last Of Us 2 und bringe jede Menge Zombies und erstaunlich viele Menschen um die Ecke. Da gibt es schon eine gewisse ludonarrative Dissonanz (so nennt man das, wenn man ganz gebildet klingen will): Als Spielmechanik schlachtet man Zombies und Menschen am laufenden Band, von der Geschichte her dagegen scheint das Morden einiger weniger Personen als Teil der Geschichte der Hauptdarstellerin dagegen etwas zuzusetzen. So oder so ist es bisher ein sehr gutes Spiel und es sieht auch ziemlich beeindruckend aus.

Ich habe mich im Urlaub allerdings auch nützlich gemacht und mich um die Jalousine gekümmert, die sich aus der Wand gelöst hatte. Da habe ich den Dübel rausgezogen, alles schön zugegipst, und dann habe ich die Schlagbohrmaschine genommen und ein wunderschönes Loch für den neuen Dübel gebohrt:

Dübel in einem ausgebrochenen Loch in der Wand
Wenn das mal kein schönes Loch geworden ist! Geradezu eine Höhle!

Ich sage mal, das muss ich noch etwas üben… Eigentlich hätte daneben noch ein zweites Loch gesollt. Naja, letztendlich hab ich dann einfach den Dübel selbst eingegipst und jetzt verwende ich halt einen Riesendübel statt zwei kleineren und dann schauen wir mal, wann das Ding das nächste Mal aus der Wand fällt. Irgendwann mach ich das Ganze auch noch mal für die Vorhangstange, aber ich will ja nicht zu viel Aufregung auf einmal.

So, abschließend gibt’s noch ein Katzenfoto und dann sage ich mal: schönes Wochenende und bis zum Music Monday dann!

Schwarze Katze auf Vorhang
Wrex stört es nicht, dass der Vorhang jetzt auf dem Sofa liegt.

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