2021 KW 52 – Obst, chinesische Fachkräfte und ein Katzenfoto

Hallo, liebe Freunde des Wochenendes! Wieder ist eine Woche vorbei und es wird Zeit für den Wochenrückblick. In der Zeit zwischen den Jahren passiert ja traditionell oder vielleicht auch durch den hohen Zuckerkonsum, der dann zu einem Zuckerhoch mit anschließendem Zuckertief führt, nicht viel. Diese Tradition habe ich beibehalten.

ObstAllerdings haben wir eine Obstverkostung gemacht, das war auch mal was anderes. Es gab Mango, Nashi-Birne, Kaki, Papaya, Passionsfrucht (= Maracuja), Litschis und Physalis. Mango und Kaki waren dabei die Favoriten, und ich mochte auch die Maracuja gern, auch wenn die nicht so ergiebig sind. Die Papaya war ganz in Ordnung, und die Litschis waren eigentlich gut, haben aber einen großen Kern, der etwas stört. Nashi-Birnen (die wenn ich es richtig verstehe übersetzt “Birne Birne” heißt, weil Nashi im Japanischen Birne heißt) sind zwar knusprig, schmecken sonst aber nach nichts. Angeblich schmecken sie in Japan besser.

Ansonsten haben wir Glühwein, Cider und Mochas getrunken und etwas Calico und Piepmatz gespielt. Meistens habe ich verloren.

Ansonsten habe ich nun Überlegungen zu meiner Balkon-Temperaturmessung angestellt, die derzeit von einem auf dem Balkon lebenden Raspberry Pi übernommen wird. Der ist nämlich – so habe ich es aus zuverlässiger Quelle – für seine Arbeit überdimensioniert, und deshalb kommt er ins Arbeitslager (Wohnzimmer) mit einem stark erhöhten Arbeitsbereich. Er wird sozusagen befördert und sein alter Job wird dann von einer chinesischen IT-Fachkraft namens ESP32 übernommen. Das ist ein nicht überdimensionierter Microprozessor, der hat keinen Speicherplatz und dergleichen, dafür hat er Bluetooth und WLAN und man kann seinen DHT22-Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor anschließen.

Der Raspi muss dann also die Daten vom ESP32 in einer Datenbank in Empfang nehmen, und dann kriegt er ein E-Paper-Display, auf dem er die Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausgeben soll. Und weil sein 24-stündiger Arbeitstag damit noch nicht  gefüllt ist, soll er nebenbei immer nachschauen, wie hoch meine Affiliate-Einnahmen des Monats sind und diese auch anzeigen. (Und vielleicht noch einen Aktienkurs oder so was, wenn noch Platz ist.)

Als vorerst vorletzte Aufgabe soll er dann noch meinen alten Brother-Drucker netzwerkfähig machen, und als letzte Aufgabe kriegt er noch eine Minikamera mit Infrarot-Bewegungssensor, damit er in meiner Abwesenheit die Wohnung überwachen kann. Und das alles will ich umsetzen, obwohl ich vom Programmieren keine Ahnung habe – es wird also spannend!

Das nächste Projekt hab ich mir auch schon überlegt, da will ich mit zwei ESP32 und ESP32-CAM-MBs ein stereoskopisches Timelapse-Aufnahmegerät basteln. Das ist noch mal eine chinesische Fachkraft, aber die kommt mit einem Deckel mit Kamera. Wenn man zwei davon versetzt nebeneinander aufstellt und sie alle 10 Minuten oder so ein Foto machen lässt, müsste man theoretisch eine stereoskopische Zeitrafferaufnahme vom wachsendem Gemüse auf dem Balkon (oder von allem anderen) machen können. Die chinesische Fachkraft kommt aber vom Großraum China, das kann also noch etliche Wochen dauern, bis sie ihren Arbeitsplatz auf meinem Balkon antreten kann.

So, nun gibt es zum Abschluss noch ein Katzenfoto, und dann wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein gesundes und glückliches neues Jahr 2022. Und bis zum Music Monday wieder!

Katzenfoto

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